Let me take you by the hand and lead you through the streets.

Liebe Besucher,

Urlaub zu haben kann so erfrischend sein. Oder anstregend. Freizeitstress ist mein zweiter Vorname, allerdings mache ich ihn mir immer selbst und immer mit voller Absicht. Das Schlimmste daran ist, ich genieße es auch noch. Diese Woche stand wieder einmal im Zeichen der Mode. Denn drei Shootings trugen den Arbeitstitel „Street Style“. Auch wenn sie natürlich konzipiert waren und nicht unbedingt den typischen „New Yorker Mädchen einfach auf der Straße angesprochen“-Look haben, sind es doch sehr spannende Aufnahmen geworden.

Michele

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DSC_0379_webDen Anfang machte die zauberhafte Michele Puncken, mit der ursprünglich eine ganz anderes Projekt geplant war. Wir trafen uns morgens, bevor die Geschäfte öffneten. Ein schneller Kaffee und ein ruhiger Ort bildeten die Grundlage für einen wunderbaren Vormittag. Die Sonne schien gerade so in die kleine Gasse, in der wir starteten. Ideal, um es direkt mit Gegenlicht Aufnahmen zu versuchen. Also, Iso runter (100-250), Blende rauf (irgendwas ab 7) und die Belichtungszeit anpassen. Ihr seht, wie hier durch den durchscheinenden Rock Micheles Beine toll zur Geltung kommen. Auch die Blendflecken, eigentlich ein „Fehler“ gefallen mir hier sehr gut.

DSC_0404_v2_webWeiter ging es ein bisschen weiter die Straße herunter. Wie am Anfang gesagt, wollte ich ja ein typisches Street Style Bild. Um das zu bekommen, musste Michele einige Male auf mich zugelaufen kommen. Es dauerte eine Weile, bis wir die richtige Geschwindigkeit, die richtige Perspektive und das gewisse Etwas gefunden hatten. Belohnt wurden wir mit einem Bild, bei dem wir einfach nur dachten: BÄM! Oh und natürlich mit den Blicken der Passanten. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Menschen um diese Uhrzeit an einem solch abgelegenen Ort vorbei kommen. Wenn dann auch noch eine schöne Frau immer wieder auf eine verrückte Rothaarige zustolziert, ist es scheinbar doppelt interessant. Michele hat sich davon allerdings nicht ablenken lassen. Ganz entspannt und mit viel guter Laune hat sie den Vormittag gemeistert. Eins ist sicher: das schreit nach Wiederholung!

Celina

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Schönheit Nummer 2 an diesem Wochenende war Celina. Ich kann euch an dieser Stelle leider keinen Link geben, denn die junge Brünette habe ich auf der Straße angesprochen. besser gesagt, auf dem Fashion Yard in Bilk. Wir haben uns kennengelernt, weil ich nicht allein gehen wollte und über die wirklich nützliche Gruppe „Neu in Düsseldorf“ nach einer Begleitung gesucht habe. Aber mal ehrlich… Wer von euch hätte bei diesem Aussehen widerstehen können? Natürlich habe ich ihr direkt meine Visitenkarte in die Hand gedrückt. Tatsächlich hat Celina sich nur ein paar Tage später gemeldet.

DSC_0070_webDa die Modemanagement Studentin noch nie vor einer Kamera gestanden hat, die nicht das Handy war, haben wir uns wieder einen sehr abgelegenen Platz gesucht. Ich wollte vermeiden, dass viele Passanten stehen bleiben. Meine Sorge war natürlich, dass Celina sich unwohl fühlen könnte, nervös wird und sich nicht mehr so wirklich gehen lassen kann. Diese Sorge war allerdings vollkommen unbegründet. Ich habe ihr zwar die ein oder andere Anweisung gegeben, aber den Rest hat Celine alleine gemacht. Lediglich das typische „Anfängerproblem“ stand uns zu Beginn der Session ein kleines Bisschen im Weg. Eigentlich mag sich nämlich niemand gerne auf Fotos leiden. Ich habe da auch Ewigkeiten für gebraucht. Trotzdem war sie am Ende des Tages zufrieden mit ihren Aufnahmen. Und ich bin es erst recht!

Claudia

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DSC_0094_blogAller guten Dinge sind je bekanntlich 3. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, an diesem verdammt produktiven Wochenende auch noch Claudia kennen lernen zu dürfen. Sie ist ein „alter Hase“ im Modelbusiness und wenn ihr euch ihre Sedcard anschaut, werdet ihr vermutlich vor Neid erblassen. So ging es mir auf jeden Fall, als sie mir in der Modelkartei ins Radar geriet. Dass wir nur kurze Zeit später an einem gemeinsamen Shootingevent teilnehmen sollten, konnte da noch niemand ahnen. Es wurde geplant und besprochen und irgendwie kam es dazu, dass wir schon vorher ein kurzes Shooting wagen wollten. Claudia hatte in der Tat keine Berührungsängste mit vorbeikommenden Menschen. Die ersten Aufnahmen entstanden somit auf der Königsallee, inmitten von Passanten. Allerdings passte das Setting nicht so ganz zu Claudias Styling.

DSC_0099webWir sind also weiter gezogen und sind an dieser schönen blauen Tür hängen geblieben. Es dauerte nicht lange, da hielt ein älterer Herr an, zückte seine uralte Kompakte und schloss sich mir an. Zusätzlich unterstützte er mich (ungefragt) tatkräftig mit Tipps zum Thema Aufbau und Perspektive. Ich gebe zu, dezent verwirrt gewesen zu sein. Schlussendlich habe ich mich natürlich artig bedankt, Claudia geschnappt und das Feld geräumt. Nicht allerdings, ohne meine absoluten Lieblingsbilder aus dieser Session geschossen zu haben. Herrlich war es!

Und jetzt geht es direkt weiter mit der Planung der nächsten Shootings. Ich glaube zwar nicht, dass dies mein letzter Ausflug in den Street Style war, aber das nächste wird doch wieder wesentlich romantischer.

Viele Grüße,
Auri

 

Kategorien:Fashion, ShootingsSchlagwörter:, , , , , , , , ,

aurigraphy

Auri ist eine junge Fotografin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat junge Paare, Designer und Privatpersonen auf dem Weg zu emotionalen Bildern, dynamischen Lookbooks und individuellen Portraits zu verhelfen.

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