Find that magical place in your world… and live there!

Liebe Leser,

märchenhaft, magisch und vor allen Dingen romantisch. Genau das sind die Atribute, die mir einfallen wenn ich an das vergangene Shooting mit der schönen Maya Lou denke. Spontaner hätte unsere Session nicht sein können, hatte Maya mir doch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag geschrieben, ob ich Donnerstag spontan Lust und Zeit für ein Shooting hätte. Erst am nächsten Morgen las ich die Nachricht. Obwohl ich Sorge hatte, meine Antwort könne zu spät kommen, schrieb ich umgehend. Und siehe da, um 15:00 standen wir im nahegelegenen Park und suchten uns das perfekte Plätzchen.

Collage MaraMaya Lou hatte einiges an Ideen und Outfits mitgebracht. Unter anderem ein helles Kleidchen und einen farblich wunderbar dazu passenden Blütenschmuck. Ich weiß, ich weiß. Die Dinger sieht man im Augenblick überall, aber seid ehrlich: findet ihr sie nicht mindestens genau so schön wie ich? Auf Mayas rotbraunen, glänzenden Haaren machte sich der Schmuck wirklich gut und unterstrich ihre elfengleiche Erscheinung zusätzlich. Kein wunder also, dass unsere erste Station ein Fleckchen Erde war, die ihresgleichen suchte. Um uns herum nur Gras und ein paar Bäume, doch genau dort stand ein Kreis blauer kleiner Blumen, inmitten derer wir Maya platzierten. Das Licht fiel gleichmäßig durch die Blätter, ich nahm die silberne Seite des Reflektors um Mayas Gesicht aufzuhellen. Dazu war vor allem Basteltalent gefragt. Wenn man allein unterwegs ist, kann es zu einer echten Herausforderung werden, einen Reflektor so zu positionieren, dass man ihn auch verwenden kann. In unserem Fall bauten wir einen Turm aus unseren Taschen, gegen den wir den Reflektor lehnen konnten.

DSC_0861_vollUm ein wenig Abwechslung in unser Shooting zu bringen, suchten wir anschließend eine schöne Wiese auf der das Gras hoch stand. Es dauerte nicht lange, bis wir belohnt wurden. Maya zog sich um und anstelle der zierlichen Elfe stand plötzlich eine Hippie-Schönheit vor mir, wie sie im Buche stand. Mit durchschimmerndem Kimono und ausladender Boho-Kette entstanden lebensfrohe Bilder in Bewegung. Maya drehte sich, tanzte und lachte vor allem wahnsinnig viel. Es war wirklich ausgesprochen leicht mit ihr zu arbeiten.

Man kann es nur wiederholen, aber da aller guten Dinge drei sind, gab es auf dem Heimweg noch einen weiteren kleinen Zwischenstopp. Bereits auf dem Weg zu unserer ersten Station ist uns eine kleine Lichtung aufgefallen, auf der ein Blütenmeer kleiner blauer Blumen stand. Die Idee war schnell klar und so entstand eines meiner absoluten Lieblingsbilder. Maya legte sich auf den Boden, ehe wir ihr langes Haar mit den Blumen verflochten haben. Diese Arbeit gibt seither Spielraum für Interpretationen. Während es bei mir den Titel „Medusa“ trägt, heißt es bei Maya „Let Me Go“. Ein unbeteiligter Dritter interpretierte eine ganze Menge „Ophelia“ in das Bild hinein. Also… Was denkt ihr?

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Kategorien:Portraits, ShootingsSchlagwörter:, , , , , , , , , ,

aurigraphy

Auri ist eine junge Fotografin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat junge Paare, Designer und Privatpersonen auf dem Weg zu emotionalen Bildern, dynamischen Lookbooks und individuellen Portraits zu verhelfen.

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