People will stare. Make it worth their while – Ein Fashionshooting mit Kavrena

Liebe Leser,

Das Zitat von Harry Winston, mit dem ich diesen Post betitelt habe, trifft es ziemlich gut. Seit einiger Zeit erweitere ich meinen fotografischen Horizont und schnuppere immer mal wieder in die Modefotografie hinein. „Fashion“, wie es Neudeutsch heißt, ist vermutlich das Lieblingsthema der meisten Frauen und es gilt (normalerweise), die eigene Individualität zu unterstreichen. In Zeiten der „Schwarze Leggings, weiße Bluse, schwarze Lederjacke“-Mädchen, ist es allerdings schwer zu glauben, dass jede dieser jungen Frauen genau diesen Style zu seinem Fashionstatement auserkoren hat. Vielmehr hat sich „Fashion“ zu einem Wettlauf mit den Trends entwickelt. Leider. Umso erfrischender war meine Begegnung mit Kavrena. Ebenfalls ein junges Mädel der Generation „schwarze Leggings“, allerdings mit ganz eigenem Sinn für Mode. Ihr Style hat mich direkt beeindruckt, ebenso wie die Selbstverständlichkeit, mit der sie ihn trägt.

DSC_0048_webWir trafen uns nachmittags in der Düsseldorfer Altstadt, da ich finde, dass die alten Backsteinwände und Kopfsteinpflaster wahnsinnig cool mit der modernen Mode brechen und sie gerade deswegen nur noch besser unterstreichen. Unsere erste Station waren die Säulengänge des NRW-Forums. Ich wollte die Formen und geraden Linien mit dem lässigen Outfit kombinieren und es hat ganz wunderbar funktioniert.DSC_0074_web

Weiter ging es in Richtung Grabbeplatz, denn mit dieser faszinierenden roten Fake-Furr-Jacke musste ich Kavrena unbedingt vor eine der grünen Türen stellen. Es war faszinierend zu sehen, wie gut und schnell sie ihr Posing an die Location anpasste und mich mit immer neuen Facetten überraschte. Ich habe übrigens lange überlegt, ob ich den Esel in der Tür wegretuschieren sollte, aber irgendwie fand ich ihn dann doch so cool, dass er bleiben durfte. Was meint ihr?

Kennt ihr in Düsseldorf eigentlich die coole schwarze Wand am Paul Klee Platz? Nein? Man muss als Fotograf bei gutem Licht zwar aufpassen, dass man sich nicht darin spiegelt oder es andere, merkwürdige Reflektionen gibt, aber ich finde sie als Backdrop einfach wahnsinnig gut geeignet. Ich habe mich übrigens trotzdem aufs Bild geschummelt. Wer ganz genau hinsieht, erkennt meine verzerrte Silhouette in der coolen John Lennon Gedächtnisbrille, hihi.

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Weiter ging es dann zu unserem letzten Stop, einer kleinen Gasse in der Carlstadt, die ihr auf mehreren meiner Bilder entdecken könnt. Ja, ganz genau dort, wo auch mein heißgeliebtes blaues Tor ist. Ein Outfitwechsel stand an, denn ich wollte unbedingt eine Bildidee umsetzen, die ich in einem meiner vielen Pinterest Feeds entdeckt hatte. Hat genau gar nicht geklappt. Das war aber absolut nicht schlimm, denn Kavrena nahm sich der neuen Location an und erfüllte sie mit ihrem ganz eigenen Stil. Herausgekommen ist irgendwas zwischen Boho und Festivalstyle und ich muss zugeben, dass ich es viel cooler finde, als die ursprüngliche Idee.

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So weit so gut. Was haltet ihr von dem Set? Mögt ihr den Streetstyle oder wollt ihr doch lieber wieder mehr romantische Portraits in grüner Umgebung sehen? Ich bin auf eure Meinungen sehr gespannt. Achja, eine Galerie mit weiteren Fotos aus dem Shooting habe ich euch natürlich angehängt. Viel Spaß beim Stöbern!

Cheers,
Auri

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aurigraphy

Auri ist eine junge Fotografin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat junge Paare, Designer und Privatpersonen auf dem Weg zu emotionalen Bildern, dynamischen Lookbooks und individuellen Portraits zu verhelfen.

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